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Brandfallsteuerungen

Nachrüstmodul für Brandfallsteuerung

Vorhandene Aufzugssteuerungen verfügen i.d.R. nicht über die sog. Brandfallsteuerung. Der / die Gesetzgeber fordern aber nun sukkzessiv die Ausstauung der Aufzugsanlagen - vorzugsweise im öffentlichen Bereich - mit Steuerungseinrichtungen, die im "Brandfall" (z.B. Auslösen eines externen Rauchmelders, Brandmelders o.ä.) unverzüglich die Anlage durch Löschung der Innen- und Außenrufe aus dem Normalfahrtprogramm nimmt und eine Zwangsfahrt zu einer extern zu bestimmenden Haltestelle einleitet. Die Anlage verbleibt solange in dieser Haltestelle, wie das selbsthaltende Signal "Brandfall" anliegt. Nur durch die Aktivierung der Funktion "Fahren mit Schlüssel" in der Kabine kann die Aufzugsanlage gezielt Innenkommandos ausführen. Diese Kommandos bleiben solange erhalten, wie der Schlüsseltatser betätigt ist; ein Abziehen stellt sofort den Zustand "Brandfall" wieder her. Das Brandfallsignal kann nur gelöscht werden, wenn über einen externen Kommandogeber (z.B. Schlüsselschalter in der Hauptzugangshaltestelle, Pförtnerloge, BMZ o.ä.) dieses gelöscht wird. Damit wird der Zwang ausgeübt, dass sich die verantwortlichen Personen über die Ursache bzw. Auswirkungen der Brandfallmeldung sich persönlich überzeugen müssen.

Nach Löschung des "Brandfallkommandos" ist dafür zu sorgen, dass die betreffenden Räume unverzüglich "entraucht" werden. Ansonsten wird wieder das Signal "Brandfall" gebildet. Wenn das Signal "Brandfall" anliegt, wird über einen potentialfreien Kontakt die Lichtschrankenfunktion ausgeblendet. Somit kann in verrauchten Räumen die automatische Kabinentür geschlossen werden.

Das gesammte System basiert auf einer SPS mit Koppelrelais und eigener Spannungsversorgung (24 VDC), um eine Potentialvermischung mit Steuerung, Notruf u.s.w. zu vermeiden. Die variablen (Zeiten, Zuordnungen...) können über eine Tastatur mit Display angepasst werden. Die Auswahl der Eingangskopplerelais (Spannung) erfolgt individuell entsprechend der vorhandenen Steuersignalspannung. Damit bietet sich der universelle Einsatz an, der entsprechend den vorhandenen örtlichen Gegebenheiten weiter angepasst werden kann. Das vorverdrahtete Emsemble befindet sich auf einer DIN-Schiene mit entsprechenden Übergabeklemmen. Zur SPS wird das Programm geliefert, um mögliche Veränderungen auch über den PC / Notebook durchzuführen. Bei Interesse werden wir Ihnen gern ein individuell zugeschnittenes Angebot unterbreiten

Ausführliche Beschreibung für DS-Steuerung:



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